Der 2. Februar ist ein christlicher Gedenktag und heißt: „Mariä Lichtmess“. Dieser Name bezieht sich auf ein besonders Ereignis nach Jesu Geburt.
Maria und Josef hatten ihren Sohn, wie es damals Sitte war, in den Tempel gebracht. Dort trafen sie auf Simeon und Hanna, beide hoch betagt, beide hoch erfreut, das Kind zu sehen und zu betrachten. So lange schon hatten sie auf ihn gewartet. Den Heiland, den Retter. Ich stelle mir vor, wie sie vor Glück strahlten.
Von Simeon sind die Worte überliefert: „Meine Augen haben den Heiland gesehen…“ Er erblickt in Jesus den Christus, den, der den Frieden bringt, das Licht der Welt. Simeon konnte nun in Frieden gehen.
Aber wie ist es bei uns? In diesen gesellschaftlich und politisch so schwierigen Zeiten sehnen sich doch alle nach dem Licht, nach Frieden. Was für Simeon galt, gilt auch für uns. In Jesus sind das Heil und das Licht der Völker Wirklichkeit geworden.
Sein Licht ist da. Auch wir dürfen uns freuen. Wer in Jesus den Heiland gesehen hat, kann nicht nur am Ende des Lebens in Frieden gehen. Der kann sich hier und jetzt von seinem Licht zum Frieden leiten und sich Kraft und Orientierung schenken lassen. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten.
Brigitte Mehl